1922 Albumblatt des Robert Weil aus Brünn

Aus dem Poesiealbum eines/einer Ungenannten herausgetrenntes Widmungsblatt, Seite 23, Hochformat (17,2 x 11,7 cm). Auf der Rückseite (S. 24), ist ein Widmungblatt mit der Inskription des Wiener Rabbiners Zwi Perez Chajes aufgeklebt.Die Inskription des Zwi Perez Chajes sind in meiner Datei 1926 b Stb_Bl. gespeichert.

Transkription:

„Viele Menschen geben sich

unnatürlich und wirken dadurch

unsympathisch; wollten sie sich

natürlich geben, wie – unsym-

pathisch würden sie dann erst

wirken!

RobWeil[1]

(Homunkulus)

Brünn, 8 / III [19]22

[1] Robert Weil (Pseudonym: Homunkulus, Gustav Holm), geb. in Wien am 4. August 1881; gest. in New York am 5. Dezember 1960, Schriftsteller, Bühnen- und Drehbuchautor, Kabarettist, Librettist, Mitarbeiter humoristischer Zeitungen.

Personaldaten: Robert Weil wurde in Wien-Rudolfsheim, Pillergasse 5, als Sohn des k. u. k. Hoflieferanten Morris Weil und dessen Gattin Martha, geboren. Nach der Matura inskribiert Robert Weil an der juridischen Fakultät der Wiener Universität. 1906 promoviert er und absolviert ein Jahr im Straflandes- wie Zivilgericht Wien.

Bereits 1905 feiert der Vierundzwanzigjährige im Wiener Raimundtheater mit dem Stück „Irdische Richter“ seinen ersten Bühnenerfolg; weitere Stücke: „Einsame Seelen“ und „Das Gesetz“ am Raimundtheater; „Ein bisschen Heiraten“ und „Das Paradies der Ehe“ 1912 am Berliner Rosetheater. 1918 heiratet Weil Henriette Ortner. Zwei Töchter – Susanne und Dorrit – gingen aus der Ehe hervor.

1920 gibt er „Das Buch der Anekdoten“, „Der neue Knigge“ sowie seinen Lebensroman „Rück näher, Bruder!“ heraus, danach publiziert er in Zeitschriften und verfasst Filmdrehbücher. Mit Robert Stolz wird ihn später eine enge Freundschaft und Arbeitsgemeinschaft verbinden; dem Komponisten widmet er auch die 1948 erschienene Biographie „Im Dreivierteltakt durch die Welt“.

Schon 1927 arbeitet er zum ersten Mal mit Ernst Marischka zusammen. Bis 1938 schaffen die beiden zahlreiche Filme und Theaterstücke – sie tragen entweder Ernst Marischkas Namen oder sind als Werke von Gustav Holm ausgewiesen, ein Pseudonym, das Weil auf Anraten eines Freundes angenommen hat, damit kein Bezug zu seiner jüdischen Herkunft hergestellt werden kann.

Robert Weil alias Homunkulus

Am 1. Oktober 1910 trägt er im soeben eröffneten Kabarett „Himmel“, Magdalenenstraße 6 (heute Linke Wienzeile), erfolgreich „Die Wedekindpremiere“, „Der Rosa Domino“ und andere Gedichte vor; bald tritt er als Robert Weil-Homunkulus neben dem „Himmel“ auch im Café Landtmann, im Beethovensaal, im Wiener Konzerthaus sowie auf zahlreichen europäischen Bühnen v. a. mit seinen „Schulaufsätzen des Poldi Huber“ (sie erreichen eine Rekordauflage von sieben Millionen Exemplaren!), „Wiener Liäsons“, „Wallersteins Lager“ und anderen Kabarettvorträgen auf. Mit Egon Friedell wiederum wirkt er während des Ersten Weltkrieges mehrmals in Fronttheatern mit.

Robert Weil alias Gustav Holm

Am 24. Dezember 1932 wird im Theater an der Wien die Operette „Sissy“ von Ernst und Hubert Marischka nach einem Singspiel von Ernst Decsey und Robert Weil (unter dem Pseudonym Gustav Holm) mit der Musik von Fritz Kreisler uraufgeführt – und wurde ein Erfolg. 1931 war bereits ein Lustspiel unter dem Titel „Sissys Brautfahrt“ (von Decsey und Holm) erschienen, das beide nun in ein Singspiel-Libretto umgearbeitet hatten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg brachte man „Sissy“ an verschiedenen Wiener Theatern wieder heraus (diesmal allerdings waren nur mehr Ernst und Hubert Marischka sowie Kreisler als Verfasser genannt). Ernst Marischka schreibt zwischen 1955 und 1957 auch die Filmdrehbücher jener „Sissi“-Trilogie, die mit der jungen Romy Schneider zum Erfolg wurden. Allerdings wurden auch da Decsey und Weil nicht mehr als Miturheber erwähnt (obwohl Weil umfassende inhaltliche Anleihen am ursprünglichen Werk festgestellt hatte).

Robert Weil im Exil

Im März 1938 konnte Weil zuerst nach Prag, ein Jahr später nach Zürich fliehen; danach gelangte er über Vermittlung Upton Sinclairs nach New York. Hier arbeitete er anfangs als Depeschenbote und schrieb im Exil an unveröffentlichten Bühnen- und Filmentwürfen und arbeitete bis zu seinem Tod an einer gleichfalls unpublizierten zweibändigen Lebensbiographie

Robert Weil und die Nachwelt

Die neu entstandene Republik Österreich hat Weil, wie so viele andere, nicht zurückgerufen oder seiner gedacht. 1963 wurde eine schmale Auswahl seiner „Schulaufsätze des Poldi Huber“ publiziert, einige Monologe von ihm sind in den 1990er Jahren in Kabarett-Sammelbänden veröffentlicht worden.

Dr. Dorrit Molony, die jüngere Tochter und Nachlassverwalterin, setzt sich seit Jahren dafür ein, dass ihrem Vater die gebührende Würdigung und Gerechtigkeit zuteil wird, die ihm aufgrund der politischen Umstände so lange Zeit versagt blieben. (siehe dazu u. a. „Vom Verschwinden eines Autors“, in: Der Standard, 17.5.2001, S . 38; „Robert Weil. Eine Säule des Kabaretts“, in: Illustrierte Neue Welt, August/September 2006, S.34f.)

Vgl. www.kabarettarchiv.at/Bio/Weil.htm

1916 Poesie-Album der Emma Raub aus Klotingen/Kreis Soest

Braunes, in Kunstleder gebundenes Freundschaftsalbum der Zeit, auf dem VD befindet sich der Buchtitel „Poesie“; Hochformat (ca. 19,7 x 13 cm).

52 Inskribenten

Laufzeit: 1916 bis 1927

Sprache:

Deutsch

Widmungsorte:

Klotingen

Klotinger-Heide

Hamm

Blaukreuzhof/Soester Börde

Flerke

Welver

Elberfeld

Meyerich

Herkunftsorte:

Barmen

Oberursel/Taunus, bei Frankfurt

Wadgassen a/Saar

Magdeburg

Bogschütz, Kreis Oels/Schlesien

Inskribentenliste, der Paginierung folgend

– unter den Inskribenten einige „aus dem Felde heimkehrende Krieger“, Dez, 1918 –

  1. Raub, [Ferdinand und Theodore][1], Großeltern; Klotingen, 1917 Dez. 31 (Seite 1)
  2. Raub[2], Ferdinand, Bruder; ohne Ort [Klotingen], 1916, Weihnachten (Seite 3)
  3. Raub[3], Julius, Vater; Klotingen, 1918 Febr. 28 (Seite 5)
  4. Raub[4], Josephine, Mutter, Klotingen, 1916. Weihnachten (Seite 7)
  5. Raub[5], Luise, Schwester; Klotingen, 1916 Dez. (Seite 9)
  6. Raub[6], Ernst [Prof. Dr.], Bruder; ohne Ort und Datum (Seite 11)
  7. Maahs, Luise, Nachbarin, Klotingen, 1917 Jan. 18 (Seite 13)
  8. Maahs, Josephine, Nachbarin; Klotingen, 1917 Febr. 10 (Seite 15)
  9. Raub[7], Mariechen, Cousine; Hamm, 1918 Okt. 7 (Seite 17)
  10. Eichin, Carl[8], Gefreiter, Infanterie Regiment 190; Klotingen, 1918 Dez. 9 (Seite 19)
  11. Goebel, Martha, Base[9]; Blaukreuzhof/Soester Börde, 1917 Sept. 7 (Seite 21)
  12. Goebel, Clara, Tante; Blaukreuzhof/Soester Börde, 1917 Nov. 10 (Seite 23)
  13. Goebel, Gertrud, Base; Blaukreuzhof/Soester Börde, 1917 Sept. 5 (Seite 25)
  14. Goebel, Wilhelmine, genannt Minna, Tante; ohne Ort [Blaukreuzhof/Soester Börde] und Datum (Seite 27)
  15. Becker[10], Hermine, [aus] Barmen; Klotingen, 1923 (Seite 29)
  16. Haase, Oswald; Hamm, 1918 Okt. 10 (Seite 31)
  17. Kirchhof, Oskar[11], „… F 3/R. 92“, aus „Bogschütz, Kreis Oels, Schlesien“; ohne Ort [Klotingen] 1918 Dez. 17 (Seite 32)
  18. Rumpf, Willi, Leutnant d. R. u. Komp[anie]-Führer, Inf. Regt. 189/3 Komp.; Klotingen, 1918 im Dezember (Seite 33)
  19. Fischer, Hermann; Klotingen, 1918 Dez. 4 (Seite 34)
  20. Grohsmann, …[?][12], Feld[webel]-Leutn[ant][13], I. Bataillon Fußartillerie Regt. 3, aus Magdeburg, Rötgerstraße 8; [Klotingen], 1918 Dez. 6 (Seite 35)
  21. Weyrauch, …[?][14], Offiziersstellvertreter 2. Kompanie Inf. Regt. 120, aus Wadgassen a/Saar bei Saarbrücken; Klotingen, 1918 Dez. 6
  22. Sauer, …[?][15], Kanonier, aus Oberursel i. Taunus b. Frankfurt a/M.; ohne Ort und Datum [Klotingen, 1918, im Dezember] (Seite 37)
  23. Radtke, …[?][16], Hauptm[ann] vo[m] Bataillon Reck[?]; Klotingen, 1918 Dez. 6 (Seite 38)
  24. Stolte, Heinrich[17], Landst[urm]: Klotingen, 1918 Dez. 9 (Seite 40)
  25. Doormann, Otto[18], Gefr., I[nfanterie] R[egiment] 190; Klotingen. 1918 Dez. 9 (Seite 41)
  26. Lingk, Adalbert[19], „Landsturman I[nfanterie] R[egiment] 190 I. Bataillon III. Kompanie; Klotingen, 1918 Dez. 9 (Seite 42)
  27. Weber, Carl[20], Gefr., I. R. 190. II. Batl.; Klotingen, 1918 Dez. 10 (Seite 43)
  28. …[?][21], Minna, Tante; Hamm, 1919 März 15 (Seite 45
  29. Mersmann, Marie, Freundin; ohne Ort [Klotingen], 1919 (Seite 46)
  30. Langenscheidt, Elfriede, Freundin; ohne Ort [Klotingen] und Datum (Seite 49)
  31. Wilms, Elisabeth, Mitschülerin; Klotinger Heide, 1919 März 27 (Seite 51)
  32. …[?][22], Magdalene, Base; ohne Ort, 1919 Maitage (Seite 53)
  33. Willbrand, Gerta; Welver, 1919 Sept. 7 (Seite 55)
  34. Crüsemann[23], Wilhelmine, genannt Mimi, Freundin; Klotingen1920 Jan. 14 (Seite 57)
  35. Kothe, Minna, Mitschülerin; Meyerich, 1920 Jan. 23 (Seite 59)
  36. Kortmann, Maria; ohne Ort und Datum (Seite 61
  37. Widner, W., Waffenmeister aus Ludwigsburg, „zur Erinnerung an die Württembergische Einquartierung; ohne Ort, 1920 März 30/31 (Seite 63)
  38. Schrieck, Sophie, Freundin; Klotingen, 1920 im Februar (Seite 65)
  39. Kortmann, Hedwig, Freundin; Meyerich, 1920 Jan. 25 (Seite 67)
  40. Hemmer, Marie; Klotinger-Heide, 1921 Jan. 23 (Seite 68)
  41. Leifert, Lina, Mitschülerin; Klotingen,1920 ohne Monat und Tag (Seite 69)
  42. Vogel[24], Else [Freundin]; Flerke, 1920 Jan. 27 (Seite 71)
  43. Vogel, Fritz; Flerke, 1920 Jan. 27 (Seite 72)
  44. Vieregge, Lina; Klotingen, 1920 Juli 27 (Seite 75)
  45. Mersmann, Lina; ohne Ort und Datum (Seite 77)
  46. Mersmann, Minna, Mitschülerin; ohne Ort [Klotingen] und Datum (Seite 79)
  47. Mersmann, Jürgen, Klotingen/Elberfeld, 1920 Aug. 19 (Seite 81)
  48. Hornbruch, F., Lehrer; 1920 Sept. 25 (Seite 83)
  49. Raub[25], Ferdinand[26], Bruder; z.Zt. Elberfeld, 1920 am 4. Gilbhard [Oktober] (Seite 85)
  50. Schauhoff[27], Wilh., „Dein Lehrer“; Klotingen, 1927 April 15 (Seite 86)
  51. Schauhoff[28], …Frau[29]; Klotingen, 1927 April 15 (Seite 87)
  52. Schauhoff[30], Clärchen; Klotingen, 1927 April 19 (Seite 88/89)

[1] Die Vornamen der Großeltern wurden mir von der Geschenkgeberin Frau Sander am 12. Januar 2017 auf postalischem Wege mitgeteilt.

[2] Geb. in Klotingen am 28. Januar 1902; gest. in Münster/Westfalen am 21. Febr. 1969 (vgl. ebenfalls lfd. 49 meiner Auflistung)

[3] Geb. in Klotingen am 14. April 1863; gest. in Bochum am 13. Sept. 1930

[4] Geb. in Eilmsen/Kreis Soest am 8. April 1879; gest. in Klotingen am 10. Nov. 1949

[5] Geb. in Klotingen am 13. Febr. 1898; gest. am …[?]

[6] Prof. Dr. Ernst Raub; geb. in Klotingen am 5. April 1905; gest. in Schwäbisch Gmünd am 10. September 1995

später Studium der Chemie und Physik, seit 1934 Leiter des Forschungsinstituts für Edelmetalle und Metallchemie in Schwäbisch Gmünd

Professor Dr. Ernst Raub war Gründungsdirektor der ehemaligen Staatlichen Ingenieurschule und heutigen Hochschule Aalen, ein international anerkannter Wissenschaftler. Von Beginn an (1. Okt. 1962) bis zum Ende (1970), seinem Eintritt in den Ruhestand, bestimmte er die Geschicke der Ingenieurschule.

[7] Geb. in Hamm/Westf. am 14. Juni 1901; gest. ebenda am 25. Aug. 1988

[8] „aus dem Felde heimkehrende(r) Krieger“

[9] Tochter der Tante väterlicherseits

[10] geb. in Barmen am 30. März 1900, gest. in Münster/Westfalen 22. Nov. 1973

[11] Sinnspruch:

Einem kleinen west-

fälischen Mädel rufe

ich in Dankbarkeit für

die liebenswürdige Auf-

nahme im Elternhause

ein frohes „Glück auf“ zu.

Einquartierung am 17. Dez. 1918

[12] Vorname nicht notiert

Inskription:

„Edel sei der Mensch,

hilfreich und gut!

Zur freundlichen Erinnerung

Von dem aus dem Felde heimkehrenden

und im Hause einquartierten

Feld. Leutn. Grohsmann

  1. Bataillon Fußart. Regt. 3
  2. 12. 1918

(Magdeburg, Rötgerstr. 8)“

[13] Der Dienstgrad „Feldwebel-Leutnant“ wurde 1919 in der Reichswehr abgeschafft.

[14] Vorname nicht notiert

Inskription:

„Nach vierjährigem Kriege

im Deutschen Heimatlande an-

gekommen, als Mitbürger

aufgenommen, welches ich hier

mit kundgebe.

Zur Erinnerung trage ich

Diese Zeilen in dieses

Büchlein

…“

[15] Vorname nicht notiert

Inskription:

„Mit Gott fang an

mit Gott hör auf

das ist der schönste Lebenslauf

Geschrieben

auf der Heimreise

im Jahre 1918

von Kanonier Sauer

Oberursel i. Taunus

  1. Frankfurt a/M.“

[16] Vorname nicht notiert

Inskription:

„Deutsche Frauen

Deutsche Treue

Deutscher Wein und

Deutscher Sang

Sollen in der Welt behalten

Ihren alten guten Klang!

Zum freundlichen Andenken

an

Radtke

Hauptm(ann) vo(m) Bataillon Reck(?)

Klotingen 6/9. 1918

auf dem Durchmarsch von der Front

zur Heimat.“

[17] Inskription:

„Auf dem Rückmarsch aus feindliche

Land kehren wir zu unser lieben

Heimat zurück, und nehmen im

Dorfe Klotingen Quatir, wo

wir bei der Familie Raub “in

Quatir kohmen, für die gute

Und schöne Besorgung werde ich

in spätre Jahren nicht aus

Gedanken lassen.

Klotingen den 9 Dezember 1918

Hochachtungsfoll.

Landst(urm) Heinrich Stolte.“

[18] Inskription:

„Sei getreu bis in den Tod,

so will ich Dir die Krone,

des Lebens geben.

Zur dankbarer Erinnerung

auf dem Durchmarsch von

der Front zur Heimat

und in diesen gastlichen

Hause, einquartierten

Gefr. Otto Doormann, i. R. 190

Klotingen d. 9/12. 1918“

[19] Inskription:

„Treue Liebe bis zum Grabe

schwör ich Dir mit Herz und

Hand, was ich binn und was

ich habe Dank ich Dir mein

Heimatland.

Zur dankbaren Erinnerung

für die freuntliche Aufnahme, von

der front ztur Heimat in diesem

gastlichen Hause einquartierten

Landsturman Adalbert Lingk

  1. R. 190 I. Batl. III Komp.

Klotingen d. 9. 12. (19)18“

[20] Inskription:

„„Sei getreu bis in den Tod,

so will ich Dir die Krone,

des Lebens geben.

Zur dankbarer Erinnerung

auf denn aus dem Felde

heimkehrenden und in

diesen gastlichen Hause

einquartierten

Hause, einquartierten

Gefr.

Carl Weber

  1. R. 190. II. Batl.

Klotingen den 10. 12. (19)18“

[21] Nachname nicht notiert

[22] Nachname nicht notiert

[23] Geb. in Klotingen am 2. Dez. 1905; gest. in Schwäbisch Gmünd am 18. April 1996

[24] geb. in Klotinger Heide (Welver) am 10. Juli 1908; gest. in Körbecke am 15. Jan. 2004

[25] Geb. am 28. Jan. 1902; gest. am 21. Febr. 1969

[26] Neben der Unterschrift ist ein Hakenkreuz (umgekehrt) eingezeichnet.

„Das Hakenkreuz ist das bekannteste Symbol des Nationalsozialismus. Als offizielles Banner diente es der NSDAP bereits seit 1920. Adolf Hitler selbst soll nach der parteiinternen Überlieferung die charakteristische Gestaltung des schwarzen Hakenkreuzes auf weißem Grund, eingebettet in einen roten Rahmen, entworfen haben. In „Mein Kampf“ schreibt er: „Denn die neue Fahne mußte ebensosehr ein Symbol […]“

Vgl. http://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/?s=Hakenkreuz

[27] Geb. am 4. März 1858; gest. in Welver am 4. Juni 1938

[28] Geb. am 30. Sept. 1875; gest. in Welver am 18. Dez. 1955

[29] Vorname nicht notiert

[30] Tochter Klotinger Lehrerehepaares Schauhoff

1784 c Stammbuch des Benjamin[?] Saur, aus St. Petersburg

Roter Lederband der Zeit, Querformat, 8° (10,7 x 16 cm), geglättetes Maroquin mit floraler, goldgeprägter Bordüre und floraler Rückenvergoldung, in grünem Feld goldgedruckter Rückentitel „Stamm Buch“, leicht beschabt und berieben

Laufzeit: 1784 bis 1833

64 Inskribenten

Decorum:

6 getuschte Schattenprofile in gezeichneten, aquarellierten Medaillons

Sprachen

Deutsch

Französisch

Niederländisch

Sprachen

Deutsch

Französisch

Niederländisch

Widmungsorte:

St. Petersburg (29 x)

Straßburg (5 x)

Zellerfeld (2 x)

Pyrmont (2 x)

Frankfurt/M (5 x)

Hannover (4 x)

Lauenthal[?] (1 x)

Bieber[1] (2 x)

Braunlage (1 x)

Hornburg[?] (1 x)

Mainthal[?] (1 x)

ohne Widmungsort (11 x)

Inskribentenliste – der Paginierung folgend:

  1. Hendess[?], Joh. Gottfr., Freund und Diener; [St.] Petersburg, 1784 April 16/27[2]
  2. Möhring, Georg Willh., Freund; [St.] Petersburg, 1784 April 17./28
  3. Philippy, Carl Fr., Freund und Diener; [St.] Petersburg, 1784 April 28[3]
  4. Steiner, Joh. D., Freund; St. Petersburg, 1784 April 22
  5. Koch, J. P., Freund; St. Petersburg, 1784 April 22
  6. Berg, Carl Johann, Freund; St. Petersburg, 1784 April 22
  7. Bauer, Johann Friedrich, Freund; ohne Ort und Datum
  8. Beckmann, D.; St. Petersburg, 1784 April 24
  9. Maschke, Joh. Frid.; St. Petersburg, 1784 April 24
  10. Mschke, Catharina, Freundin, geb. Rusaǔ; St. Petersburg, 1784 April 24
  11. Maschke, Anna; St. Petersburg, 1784 April 24
  12. Maschke, Johan Herrman; St. Petersburg, 1784 April 25
  13. Graff, Gustav Johann, Freund; St. Petersburg, 1784 April 25
  14. Schiwer[?], Diderich, Freund; St. Petersburg, 1784 April 25
  15. Sofft[?], T.; ohne Ort und Datum
  16. Dellendorff, F., Freund, gebürtig aus Curland; St. Petersburg, 1784 Mai 4
  17. Sollenia, Sophia Christina, Freundin; St. Petersburg, 1784 Mai 10
  18. Bergstrom, Helena Christina, Freundin; St. Petersburg, 1784 Mai 10
  19. Taschner, F., Freund; ohne Ort und Datum
  20. Sturmann, M[?], Freund; ohne Ort und Datum [St. Petersburg, 1784 Mai 16[4]]
  21. Sturmann, A. R.; St. Petersburg, 1784 Mai 16
  22. Hollenbach, C.[?], Freund; St. Petersburg, 1784 Mai 20
  23. Hollenbach, Rebecca[?], geb. Mausny; Freund; St. Petersburg, 1784 Mai 20
  24. Hollenbach, Wilhelmina, Freundin und Dienerin; St. Petersburg, 1784 Mai 20
  25. Kriegern [„einer aufrichtig gesinnten“]: Pyrmont, 1785 August 5
  26. Greßlerin, Christiane, Freundin; Hannover, 1784 Juni 21
  27. Menzler, Philipp Henrich, dero Diener; Bieber, 1784 Sept. 24
  28. Brüning, A. J., Freund; Hannover, [17]85 Juni 1
  29. Wencelius[5], J. C., Freundin [„amie“]; Strasbourg, 1785 April 22
  30. Graff[6], T., Freund, Straßburg, 1785 April 22
  31. B.[7], S., Freundin; Straßburg, 1785 April 22
  32. Lueders[8], J. C., Freund; Braunlage, 1798 Febr. 20
  33. Baehr, Julius, Freund; Zellerfeld, 1826 Dez. 9
  34. Mewes, Sophie; Hornburg[?]. 1833 Nov. 12
  35. Haucke[9][?], S. M. Fr., Freundin; Frankfurt[Main], 1784 Nov. 17
  36. Hoffmann[10], A. M., Freundin; Frankfurt am Main, 1784 Nov. 25
  37. Seiss[11][?], Phil. Jac., Freund; Frankfurt [Main], 1784 Nov. 13
  38. Schultz, J., Freund; Frankfurt [Main], 1784 Nov. 26
  39. Arend, Joh. Heinr., Freund; Mainthal[?], 1785 Aug. 10
  40. Arend, Heinrich Georg, Freund; Hannover, 1784 Aug. 5
  41. Schlenacker[?], …[?][12], Freund; Straßburg, 1785 März 8
  42. Blee…schmidt[13][?], Joh. Georg, Freund; Zellerfeld, 1795 Sept. 28
  43. Gaodier[?]; ohne Ort und Datum
  44. T.; ohne Ort und Datum
  45. Röder, J. H., Freund, Cantor; Lautenthal, 1785 Juni 30
  46. Böyin, Louisa, Freundin; Frankfurt [Main], 1784 Okt. 19
  47. Krook[?], Maria Christina, Freundin; Pirmunt[= Pyrmont], 1785 Aug. 3
  48. Knust, Margaretha, geb. Krook, Freundin; o. Ort und Datum[14]
  49. Knust, Maria; ohne Ort und Datum[15]
  50. Knust, Fridrich Erhard, Freund; ohne Ort und Datum[16]
  51. Öhmann, Johann Christian, Freund; Lieutenant; St. Petersburg, 1786 Jan. 21
  52. Öhmannin, Helena, geb. Krookin; St. Petersburg, 1786 Jan. 21
  53. Öhmann, Johann; St. Pet[ersburg], 1786 Jan. 21
  54. Knust, Peter; St. Pet[ersburg], 1786 Jan. 24
  55. Aschengrün[?], Catharina, geb. Petersonin; St. Petersburg, 1785[17] Jan. 23
  56. Öhmanning, Maria Christina; St. Petersburg, 1786 Jan. 23
  57. Twietmeyer, Theodor, Freund; ohne Ort und Datum
  58. Monig[18][?]; ohne Ort und Datum
  59. Saur, Georg Christoph, Bruder; Bieber, 1784 Sept. 21
  60. Eyl, E. F., Freund; Hannover, 1784 Juni 27
  61. Joede[19][?]; St. Petersburg, 1786 Jan. 25
  62. H., J., “bruder in Christo“; ohne Ort und Datum
  63. Schatz, J. P., „amy et Serviteur“[Freund und Diener]; Strasbourg, 1785 April 2
  64. W., C. M., Freundin; St. Petersburg, 1784 Mai 3

Reiseweg

1784

April

Steiner, Joh. D., Freund; St. Petersburg, 1784 April 22

Koch, J. P., Freund; St. Petersburg, 1784 April 22

Berg, Carl Johann, Freund; St. Petersburg, 1784 April 22

Beckmann, D.; St. Petersburg, 1784 April 24

Maschke, Joh. Frid.; St. Petersburg, 1784 April 24

Mschke, Catharina, Freundin, geb. Rusaǔ; St. Petersburg, 1784 April 24

Maschke, Anna; St. Petersburg, 1784 April 24

Maschke, Johan Herrman; St. Petersburg, 1784 April 25

Graff, Gustav Johann, Freund; St. Petersburg, 1784 April 25

Schiwer[?], Diderich, Freund; St. Petersburg, 1784 April 25

Hendess[?], Joh. Gottfr., Freund und Diener; [St.] Petersburg, 1784 April 16/27[1]

Möhring, Georg Willh., Freund; [St.] Petersburg, 1784 April 17./28

Philippy, Carl Fr., Freund und Diener; [St.] Petersburg, 1784 April 28[2]

Mai

W., C. M., Freundin; St. Petersburg, 1784 Mai 3

Dellendorff, F., Freund, gebürtig aus Curland; St. Petersburg, 1784 Mai 4

Sollenia, Sophia Christina, Freundin; St. Petersburg, 1784 Mai 10

Bergstrom, Helena Christina, Freundin; St. Petersburg, 1784 Mai 10

Sturmann, M[?], Freund; ohne Ort und Datum [St. Petersburg, 1784 Mai 16[3]]

Sturmann, A. R.; St. Petersburg, 1784 Mai 16

Hollenbach, C.[?], Freund; St. Petersburg, 1784 Mai 20

Hollenbach, Rebecca[?], geb. Mausny; Freund; St. Petersburg, 1784 Mai 20

Hollenbach, Wilhelmina, Freundin und Dienerin; St. Petersburg, 1784 Mai 20

Juni

Greßlerin, Christiane, Freundin; Hannover, 1784 Juni 21

Eyl, E. F., Freund; Hannover, 1784 Juni 27

August

Arend, Heinrich Georg, Freund; Hannover, 1784 Aug. 5

September

Saur, Georg Christoph, Bruder; Bieber, 1784 Sept. 21

Menzler, Philipp Henrich, dero Diener; Bieber, 1784 Sept. 24

Oktober

Böyin, Louisa, Freundin; Frankfurt [Main], 1784 Okt. 19

November

Haucke[4][?], S. M. Fr., Freundin; Frankfurt[Main], 1784 Nov. 17

Hoffmann[5], A. M., Freundin; Frankfurt am Main, 1784 Nov. 25

Seiss[6][?], Phil. Jac., Freund; Frankfurt [Main], 1784 Nov. 13

Schultz, J., Freund; Frankfurt [Main], 1784 Nov. 26

1785

Januar

?Aschengrün[?], Catharina, geb. Petersonin; St. Petersburg, 1785[7] Jan. 23

März

Schlenacker[?], …[?][8], Freund; Straßburg, 1785 März 8

April

Schatz, J. P., „amy et Serviteur“[Freund und Diener]; Strasbourg, 1785 April 2

Wencelius[9], J. C., Freundin [„amie“]; Strasbourg, 1785 April 22

Graff[10], T., Freund, Straßburg, 1785 April 22

B.[11], S., Freundin; Straßburg, 1785 April 22

Juni

Brüning, A. J., Freund; Hannover, [17]85 Juni 1

Röder, J. H., Freund, Cantor; Lautenthal, 1785 Juni 30

August

Krook[?], Maria Christina, Freundin; Pirmunt[= Pyrmont], 1785 Aug. 3

Kriegern [„einer aufrichtig gesinnten“]: Pyrmont, 1785 August 5

Arend, Joh. Heinr., Freund; Mainthal[?], 1785 Aug. 10

1786

Januar

Öhmann, Johann Christian, Freund; Lieutenant; St. Petersburg, 1786 Jan. 21

Öhmannin, Helena, geb. Krookin; St. Petersburg, 1786 Jan. 21

Öhmann, Johann; St. Pet[ersburg], 1786 Jan. 21

Öhmanning, Maria Christina; St. Petersburg, 1786 Jan. 23

Knust, Peter; St. Pet[ersburg], 1786 Jan. 24

Knust, Margaretha, geb. Krook, Freundin; o. Ort und Datum[12]

Knust, Maria; ohne Ort und Datum[13]

Knust, Fridrich Erhard, Freund; ohne Ort und Datum[14]

Joede[15][?]; St. Petersburg, 1786 Jan. 25

1795

September

Blee…schmidt[16][?], Joh. Georg, Freund; Zellerfeld, 1795 Sept. 28

1798

Februar

Lueders[17], J. C., Freund; Braunlage, 1798 Febr. 20

1826

Dezember

Baehr, Julius, Freund; Zellerfeld, 1826 Dez. 9

1833

November

Mewes, Sophie; Hornburg[?]. 1833 Nov. 12

ohne Ort und Datum

,Bauer, Johann Friedrich, Freund; ohne Ort und Datum

Sofft[?], T.; ohne Ort und Datum

Taschner, F., Freund; ohne Ort und Datum

Gaodier[?]; ohne Ort und Datum

T.; ohne Ort und Datum

Twietmeyer, Theodor, Freund; ohne Ort und Datum

Monig[18][?]; ohne Ort und Datum

H., J., “bruder in Christo“; ohne Ort und Datum

[1] Bei der Datierung wurden in St. Petersburg hin und wieder zwei Wochentage angegeben, wobei der erste auf den Julianischen Kalender, der zweite auf den Gregorianischen Kalender hinweist.

Der Julianische Kalender wurde durch Zar Peter d. Gr. am 1. Januar 1700 eingeführt, zu einer Zeit, als die meisten europäischen Länder bereits den Gregorianischen Kalender angenommen hatten. Erst im Februar 1918 hat die junge Sowjetunion den Gregorianischen Kalender mit der neuen Datierung übernommen, als der 1. Februar (alte Zählung) auf den 14. Februar (neue Zählung) umbenannt wurde.

[2] Folgt man der Reihenfolge der Eintragungen, so ist der 28. April neuen Stils gemeint.

[3] Ort und Datum übernommen von nebenstehender Inskription: A. R. Sturmann

[4] Beigabe: getuschtes Schattenprofil in getuschtem Medaillon

[5] Beigabe: getuschtes Schattenprofil in getuschtem Medaillon

[6] Beigabe: getuschtes Schattenprofil in getuschtem Medaillon; aquarelliert ein blauer Blumenstrauß, der von einer roten Schleife gebunden ist.

[7] Schreibfehler? Müsste die Jahresangabe nicht doch 1786 lauten? Die Inskribenten auf den Seiten zuvor wie auch auf der gegenüber liegenden Seite notieren jeweils … Jan. 1786!

[8] Vorname nicht notiert!

[9] Beigabe: getuschtes Schattenprofil in aquarelliertem Medaillon

[10] Beigabe: getuschtes Schattenprofil in aquarelliertem Medaillon, von mit Bleistift gezeichneten Putti

[11] Beigabe: getuschtes Schattenprofil in aquarelliertem floralen Medaillon

[12] Widmungsort ist vermutlich St. Petersburg, wie Peter Knust am 24. Januar 1786 angibt.

[13] ebd.

[14] ebd.

[15] Vgl. Dedikationsschluss: „… dass Sie in St. Petersburg Jemanden kannten, der sich nannte Joede“

[16] unleserlich

[17] Der gegenüberliegende Eintrag wurde von J. C. Lueders in Niederländisch notiert; auch stammt von ihm – nach einem Handschriftenvergleich – das niederländische Gedicht auf den beiden gegenüber liegenden Seiten wenige Blätter vor dem Ende des Albums.

[18] Transkription sehr zweifelhaft

[1] Bieber, ein hessisches Dorf bei Offenbach oder Bieber, ein hessen-nassauisches Dorf bei Gelnhausen

[2] Bei der Datierung wurden in St. Petersburg hin und wieder zwei Wochentage angegeben, wobei der erste auf den Julianischen Kalender, der zweite auf den Gregorianischen Kalender hinweist.

Der Julianische Kalender wurde durch Zar Peter d. Gr. am 1. Januar 1700 eingeführt, zu einer Zeit, als die meisten europäischen Länder bereits den Gregorianischen Kalender angenommen hatten. Erst im Februar 1918 hat die junge Sowjetunion den Gregorianischen Kalender mit der neuen Datierung übernommen, als der 1. Februar (alte Zählung) auf den 14. Februar (neue Zählung) umbenannt wurde.

[3] Folgt man der Reihenfolge der Eintragungen, so ist der 28. April neuen Stils gemeint.

[4] Ort und Datum übernommen von nebenstehender Inskription: A. R. Sturmann

[5] Beigabe: getuschtes Schattenprofil in aquarelliertem Medaillon

[6] Beigabe: getuschtes Schattenprofil in aquarelliertem Medaillon, von mit Bleistift gezeichneten Putti

[7] Beigabe: getuschtes Schattenprofil in aquarelliertem floralen Medaillon

[8] Der gegenüberliegende Eintrag wurde von J. C. Lueders in Niederländisch notiert; auch stammt von ihm – nach einem Handschriftenvergleich – das niederländische Gedicht auf den beiden gegenüber liegenden Seiten wenige Blätter vor dem Ende des Albums.

[9] Beigabe: getuschtes Schattenprofil in getuschtem Medaillon

[10] Beigabe: getuschtes Schattenprofil in getuschtem Medaillon

[11] Beigabe: getuschtes Schattenprofil in getuschtem Medaillon; aquarelliert ein blauer Blumenstrauß, der von einer roten Schleife gebunden ist.

[12] Vorname nicht notiert!

[13] unleserlich

[14] Widmungsort ist vermutlich St. Petersburg, wie Peter Knust am 24. Januar 1786 angibt.

[15] ebd.

[16] ebd.

[17] Schreibfehler? Müsste die Jahresangabe nicht doch 1786 lauten? Die Inskribenten auf den Seiten zuvor wie auch auf der gegenüber liegenden Seite notieren jeweils … Jan. 1786!

[18] Transkription sehr zweifelhaft

[19] Vgl. Dedikationsschluss: „… dass Sie in St. Petersburg Jemanden kannten, der sich nannte Joede“

1784 b Stammbuch des J. F. C. Rumpff aus Magdeburg

Sehr schön gearbeitetes Stammbuch aus der Magdeburger Familie Rumpff. Roter Ganzmaroquinband der Zeit mit breitrahmender floraler Goldprägung auf Rücken und beiden Buchdeckeln; auf dem VD große, goldgeprägte Initialen „J.F.C.R.“. Angabe der Jahreszahl der ersten Inskription auf dem RD „1784“. Der Buchrücken trägt den goldgeprägten Titel „Denkmal der Freundschaft“. Buntpapiervorsätze, Goldschnitt; Querformat (12 x 18 cm).

Leicht berieben und beschabtes aber sonst gut erhaltenes Exemplar.

35 Inskribenten

Laufzeit: 1784 bis 1825

Widmungsorte:

Magdeburg

Hamburg

Greifswald

Stettin

Inskribentenliste – der Paginierung folgend (in Bearbeitung):

u.a.

Rumpff, Johann Tobias, Vater; Magdeburg, 1784 Juni 14

dazu Verwandte:

Mutter F. D. Rumpff,

Neffe Fedor Rumpf; 1825,

Cousinen Harder, Marie und Steinert, Susanne (beide geb. Le Cornu), den

Cousinen Sophie Sandrart, D. E. Crayen und Charlotte Küster(?), geb. Schwechten, dem

alten Magdeburger Kons(istorial)Rath Küster (Freund und Lehrer des Stb.-Besitzers), den

Vettern Hieronymus Christoph Harder, G, Sandrart und Paul Friedr. Steinert,

dem Prediger J. P. G. Pauli (Freund und Vetter aus Hamburg),

dem Freund und Lehrer Chr. Fr. Hoff,

dazu die Namen

Keetman,

Pauli,

Riquet,

Blum,

Sulzer,

Ladenberg,

Siemsen(?)

Lippold,

Sultzer

Cuny, Louis,

Samps(?)

Hoffmann

etc. pp.